Osterzeit in unseren Gemeinden ...


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 weitere Gottesdienste in der Osterzeit


Wir wollen ...
... endlich Frühling nach dem Winter!


Nun ist er vorbei, der lange Winter, und der Frühling ist da. „Na endlich!“ sagten die meisten freuten sich als Ende Februar die ersten Schneeglöckchen und Märzbecher blühten und dadurch den Beginn des Vorfrühlings anzeigten. Manche Seniorinnen meinten aber auch, dass die Winter früher immer mal wieder so kalt und schneereich waren und wir uns nur an die milden Winter der letzten Jahre gewöhnt hätten. Und die sind ja eigentlich wie die zunehmenden Stürme Zeichen für den befürchteten Klimawandel, also eigentlich nichts worüber wir uns freuen sollten. Doch die meisten Berufstätigen in unseren Dörfern müssen ja mit dem Auto zur Arbeit fahren, da sind verschneite oder eisige Straßen ein zusätzlicher Stress- und Risikofaktor, und die Stimmung wird trüber je länger das anhält.
Doch manchmal reicht es schon, wenn die Sonne unvermutet durch die grauen Wolken bricht, der Himmel sich in den Pfützen des schmelzenden Schnees spiegelt und uns einen Hauch von Frühlingsgefühlen schenkt. Die Vögel beginnen zu singen, Kinder spielen auf der Straße eine Pas-santin strahlt uns an. Wenn die Bäume dann austreiben und blühen, dann finden wir die Welt und das Leben plötzlich schön. Solche kleinen Hoffnungszeichen der Jahreszeit sind es oft, die dafür sorgen, dass es in uns wieder heller wird und unsere Augen leuchten.

An diese Hoffnungszeichen im Frühling knüpft das Osterfest an und hat auch deshalb seinen Platz in dieser Jahreszeit. Vom Winter zum Frühling, vom kahlen Weinstock zum grünen Weinberg, vom Tod zu neuem Leben. Wenn sich im Gottesdienst in der Osternacht das Licht der kleinen Osterkerzen in der dunklen Kirche ausbreitet, dann breitet sich mit der Botschaft von der Auferstehung auch die Hoffnung unter uns aus, dass das Leben stärker ist als der Tod. „Jesus ist auferstanden“ sagen wir dann in der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod, in der Hoffnung dass sich die Liebe Gottes genauso durchsetzt wie der Frühling nach dem Winter. Gottes belebenden Segen wünscht Ihnen

Ihr
Pfarrer Frank Holzbrecher