Am Volkstrauertag brauchen Sie nicht zu kochen:
Friedensessen am 19.11.2017, 11.30-13.30 Uhr,
zugunsten eines wohltätigen Spendenprojektes.
2017 für die Kriegsgräberfürsorge (VDK)
Frikadellen mit grünen Bohnen oder eine vegetarische Variante, als Desert ein Apfelcrumble mit Vanillesoße, so sieht das Wohltätigkeitsessen der Evangelischen Kirchengemeinde Undenheim am Volkstrauertag (19.November) aus, und dazu laden wir Sie und Ihre Familie von 11.30 bis 13.30 Uhr herzlich ins Evangelische Gemeindehaus Undenheim ein.
Ulla Brandt, Marliese Schmitt und das „Friedensessen-Team“ der Evangelischen Kirche hofft auf hungrige Unterstützung für das Wohltätigkeitsessen.



Der Erlös des Friedensessens 2016 in Undenheim von 675,07 € wurden der Diakonie Katastrophenhilfe Syrien überwiesen.

Friedensessens 2014:in Undenheim von 471 € wurde dem Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Lambarene/Gabun zur Verfügung gestellt.

Friedensessen 2008: 497 € an Initiative Mutterliebe/MoG für Mütter in brasilianischen Favelas.

Friedensessens 2007: 463,10 € an Mütter ohne Grenzen für ein Kinderdorf für Waisen in Bolivien.


Artikel von 2010: Deutsch-Amerikanische Freundschaft beim Friedensessen
Ein Treffen der besonderen Art fand am Volkstrauertag 2010 statt, nach der Gedenkfeier wurden Bundeswehr-Reservisten von Vertretern der US-Armee für Ihre Verdienste um die Deutsch-Amerikanische Freundschaft geehrt. Anschließend nahm der von Jürgen Lemke geleitete Undenheimer Reservistenverein gemeinsam mit seinen amerikanischen Gästen geschlossen am wohltätigen Friedensessen unserer Kirchengemeinde teil. Offensichtlich fühlten sich die Uniformierten wohl im Evangelischen Gemeindehaus bei Frikadellen, Cola, Wein und Bier, denn Pfarrer Holzbrecher und Friedensessen-Teamleiterin Magret Urban verabschiedeten sie erst ganz zum Schluss der Veranstaltung. Der Erlös des Friedensessens 2010 in Undenheim von 497,90 € wurde der Initiative Gomelhilfe von Pfarrerin Gertrud Voelckel gespendet, die Kollekte der Gedenkfeier am Volkstrauertag in Undenheim für die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste betrug 26,12€, in Friesenheim für die AG "Dienst für den Frieden" 82€.

Traditioneller Volkstrauertag mit neuem Modus….
Strahlender Sonnenschein und zu wenig Liedzettel am 14.11.2004

Wie auch in den vergangenen Jahren fand in Undenheim am Volkstrauertag, den 14.November, eine Gedenkfeier am Ehrenmal auf dem alten Friedhof statt. Entgegen des bisherigen Verfahrens, vorher einen Gottesdienst in der Kirche abzuhalten, hatte Pfarrer Frank Holzbrecher in die-sem Jahr als Experiment vorgeschlagen, was in Friesenheim seit 2000 praktiziert wird: Um eine gemeinsame Veranstaltung aller Teilnehmer zu gewährleisten, wurde der Gottesdienst auf eine Liturgie und Musikbei-träge des Evangelischen Posaunenchors und des MGV 1894 Undenheim e.V. begrenzt und in die Trauerhalle auf dem neuen Friedhof verlegt. Auf diese Weise wollte man dem Risiko begegnen, das bei einer durchgängig im Freien abgehaltenen Veranstaltung hinsichtlich des Wetters entstanden wäre.
In der Trauerhalle begrüßten der Ortsbürgermeister, Herr Willi Horn, und der Pfarrer die Anwesenden. Während ersterer vor allem die große Resonanz des Volkstrauertags in Undenheim hervorhob, sprach der letztere ganz bewußt nicht nur die evangelischen Christen oder die Christen überhaupt an, sondern alle Anwesenden. Zudem stellte er klar, dass die neue Form der Veranstaltung ein von ihm initiiertes Experiment sei und übernahm dafür die Verantwortung. Dem Friedenslied „Gib uns Frieden jeden Tag“ folgte eine Friedensliturgie, unter anderem mit dem Psalmgebet „Herr, mache mich zum Werkzeug Deines Friedens“ des Franz von Assissi.

Im Anschluß an diese kurze Andacht trafen sich die Teilnehmer am Ehrenmal der Weltkriegsgefallenen, wo sich auch die Delegationen der Vereine mit ihren Fahnen aufstellten. Neben den Musikbeiträgen hörten die Anwesenden Reden des Ortsbürgermeisters, von Herrn Bernd Schütz als Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie eine Predigt von Herrn Pfarrer Holzbrecher. Willi Horn hob vor allem die innere Dynamik der Kriege hervor, die sie stets unkontrollierbar gemacht habe. Kein Krieg sei kalkulierbar, kein Krieg sei rechtens – und jeder Krieg fordere seine Opfer auch an Unbeteiligten und allen, die ihn weder gewollt haben noch verstehen konnten. Herr Schütz ging näher auf ein Beispiel von Undenheimern ein, die in den Weltkriegen gefallen waren. Angesichts der langen Friedensperiode, die Deutschland seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges genieße, drohe mit der Erinnerung an den Krieg auch der Maßstab für die Bedrohung neuer Kriege und für den Wert des gegenwärtigen Friedens und der derzeitigen Staatsordnung in den Hin-tergrund zu treten. Diese Aussicht sei besonders aufgrund des Zerstö-rungspotentials moderner Waffen nicht hinnehmbar. In diesem Sinne schloss er mit dem Satz des ehemaligen US-Präsidenten John Fitzgerald Kennedy, der während der Kubakrise 1962 selbst am Rande eines Atom-krieges die Verantwortung für eines der beiden weltgrößten Arsenale tragen musste: „Entweder die Menschheit wird dem Krieg ein Ende set-zen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“
Die Predigt setzte sich mit der Rolle der christlichen Religion angesichts weltweiter Bedrohungen durch Krieg und Terror auseinander. So hätten die jüngsten Ausschreitungen in den Niederlanden nach dem Mord an dem Regisseur Theo van Gogh gezeigt, wie nahe auch die liberalsten Gesellschaften am Abgrund der Gewalt stehen. Deswegen sei der christ-lichen Gemeinde auch das Bewusstsein aktueller Konflikte unabdingbar. Die Tatsache, dass Deutschland derzeit so lange wie nie zuvor nicht vom Krieg bedroht ist, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass weltweite Spannungen bestehen, zu deren Lösung oder Entspannung alle Länder und Nationen beitragen müssten. So leisten auch deutsche Soldaten weltweit einen Beitrag zur Sicherung kriegsbedrohter Regionen. Auch die westlichen Nationen und die Christen allgemein müssten und dürften mit der bitteren Realität der Kriege leben – nicht etwa eine offensive Kriegsführung oder –provokation, aber immerhin die Bewahrung der Verteidigungsfähigkeit seien für alle Christen legitim.
Nach dem gemeinsam gesprochenen Vaterunser und dem Segen endete die Gedenkveranstaltung.
Im Anschluss daran hatte die Evangelische Kirchengemeinde ins Ge-meindehaus eingeladen, wo die 112 Gäste zwischen zwei Mittagsgerich-ten – jeweils mit Nachtisch – wählen konnten. Daneben gab es noch Klaviermusik von Daniel Rumpf. Der Erlös in Höhe von war für die Op-fer der Verfolgungswellen im sudanesischen Dhafur bestimmt.

Ein herzliches „Danke Schön“ geht dafür an das Friedensessen-Team: Magda Bretschneider, Magret Urban, Vreni Elsheimer, Anneliese Egger, Ilse Hofmann, Melanie Friedrich, Elsbeth Sauer, Horst Friedrich, Willi Friedrich, Manfred Elsheimer und den 4 Konfi-Praktikanten. Wie immer wurde der große Ansturm um 12 Uhr ohne Probleme geschultert. von Tobias Schmuck


"MAMPFEN" FÜR EINEN GUTEN ZWECK
Friedensessen am Volkstrauertag 2001 für "Mütter ohne Grenzen" war ein voller Erfolg....

Am Sonntag, dem 17. 11.01 war in Undenheim, wie auch in Friesenheim und dem Rest Deutschlands Volkstrauertag. Pfarrer Holz-brecher predigte zum Thema Krieg in Afghanistan und Terror in Amerika in unserer Evangelischen Kirche in Undenheim und in der Trauerhalle in Friesenheim. Die Gottesdienste wurde in beiden Gemeinden sehr gut besucht, ebenso gab es in beiden Orten wieder eine Gedenkfeier am Friedhof.
Danach fand das Friedensessen im Evangelischen Gemeindehaus in Undenheim statt. Ein Frauenteam , das unterstützt wurde von vielen Helferinnen und Helfen, bekochte die zahlreich erschienen Gäste. Meist waren es Familien, die dort zu Mittag aßen und bestimmt war so manche Mutter froh , nicht kochen zu müssen. Es gab Frikadellen für die Erwachsene und Spaghetti für die Kinder, auch der Nachtisch fehlte nicht. Wir haben im großen Raum im 1.Stock zusammen gegessen und im Hintergrund spielten die Musiker Clemens und Bernhard Frank , ebenso Daniel Rumpf , am Klavier und Lioba Frank an der Flöte kostenlos edle klassische Tafelmusik.
Obwohl zirka 140 Frikadellen gemacht wurden, waren sie schon nach kurzer Zeit (genau um 12.36 Uhr) alle aufgegessen - wegen des großen Andrangs . Die Musiker hatten es durch die vielen ausgehungerten Leute nicht leicht, doch es gab viel Applaus. Ein kleiner Bücherbasar war von Frau Unruh organisiert worden und viele Kinder zog es zu den Bücherregalen.
Der ganze Erlös von ca. 450 Euro ging an "Mütter ohne Grenzen". Diese kleine Gruppe aus Müttern (unter der Leitung von Anke Runge und Sabine Fabry, in Zusammenarbeit mit unserem evangelischen Pfarrbüro) leitet das Geld ehrenamtlich weiter und wirbt auch sonst für Spenden. Es wird verwendet um Lebensmittel und andere Güter zu den Opfern des Krieges in Afghanistan zu bringen.

Elisa von Blohn